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Die NRW-Drogenszenestudie 2024 zeigt, dass sich die aktuellen Entwicklungen in offenen Drogenszenen nicht allein auf veränderte Substanzmärkte reduzieren lassen. Vielmehr greifen Konsum, verfestigte soziale Ausschlüsse und begrenzte Reichweiten der Unterstützungsangebote ineinander. Niedrigschwellige Angebote erreichen einen großen Teil der Konsumierenden. Ihre Nutzung hängt jedoch maßgeblich von infrastrukturellen, materiellen und personalen Bedingungen ab. Eine Verbesserung der Situation ist nicht nur eine Frage der Weiterentwicklung der spezifischen Angebote der Drogenhilfe, sondern ebenso des Zugangs zu grundlegenden sozialen Rechten – insbesondere zu Wohnraum und Gesundheitsversorgung.
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