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Gerhard Knecht stellt in diesem Beitrag temporäre Spielstraßen als einen möglichen Raum für kindliches Spiel vor. In der Landeshauptstadt München ist diese Möglichkeit in letzter Zeit eröffnet worden – neben anderen spielaffinen Maßnahmen wie Sommerstraßen –, um dem Spielen im öffentlichen Raum wieder mehr Chancen zu geben. Temporäre Spielstraßen bieten in dicht bebauten Stadtteilen zusätzliche Spiel- und Begegnungsmöglichkeiten vor der Haustür. Sie werden mit überschaubarem Aufwand von den Anwohnern selbst organisiert. Einzelpersonen, Gruppen oder Institutionen nutzen diese Flächen zu einem festgelegten Zeitpunkt, der mit der Verkehrsbehörde vereinbart ist. Die Organisatoren stellen Absperrungen auf, können vor Ort angesprochen werden und sorgen dafür, dass Menschen mit eingeschränkter Mobilität und Rettungsfahrzeuge jederzeit sicher in die Straße einfahren können. Der Autor macht klar, wie radikal sich das Spielen von Kindern im öffentlichen Raum in den letzten Jahrzehnten verändert hat, welche Bedeutung es für Kinder hat und welche Möglichkeiten Kommunen haben, dem Spielbedürfnis von Kindern wieder mehr Raum zu geben.
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