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Entfremdungs- und Verdinglichungsprozesse wurden im Rahmen der Lehrer:innenforschung bisher kaum in den Blick genommen. An dieser Leerstelle setzt der vorliegende Beitrag an und veranschaulicht anhand einer biografischen Fallrekonstruktion, wie Entfremdungs- und Verdinglichungsprozesse im Rahmen der biografischen Erfahrungsaufschichtung einer Lehrperson miteinander verwoben sind. Aufgezeigt wird damit zugleich, welches Potenzial einer solchen Analyseperspektive zukommt, um Leidensprozesse im Lehrberuf an der Schnittstelle von biografischem Eigensinn, normativen Ordnungen und gesellschaftlichen Strukturen besser verstehen und erklären zu können. Die Befunde der Untersuchung werden abschließend kritisch eingeordnet und es werden Anschlüsse für professionstheoretische Überlegungen aufgezeigt.
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