Traumapädagogik international: Wie ist sie verortet? Wie überprüfbar?
Traumapädagogik international: Wie ist sie verortet? Wie überprüfbar?
9,98 €
| Produktnummer: | EEO28250542 |
|---|---|
| Erscheinungsdatum: | 19.08.2025 |
| Umfang: | 14 Seiten |
| Lieferzeitraum: | Lieferung nach Zahlungseingang |
Traumapädagogik und traumasensible Zugänge gewinnen in vielen Tätigkeitsfeldern mit Kindern und Jugendlichen immer mehr an Bedeutung und dies gilt auf Basis internationaler Netzwerke mitunter weltweit. In ihrer Pilotstudie unternimmt Hörack (2023) erste Schritte, traumasensible Zugänge mit Blick auf die Traumapädagogik als Fachrichtung international zu untersuchen. Unter Berücksichtigung von Konzepten der Traumapädagogik, Entwicklungszusammenarbeit und der Kritischen Raumtheorie wird die Fragestellung beleuchtet, ob und wie ein standardisierter Messansatz für traumasensible Zugänge in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen auf internationaler Ebene entwickelt werden kann. Traumapädagogik globaler zu denken, bedeutet, lokale Gegebenheiten, politische, gesellschaftliche und soziale Dimensionen innerhalb Stabilisierungs- und Unterstützungsangeboten von Entwicklungszusammenarbeit zu integrieren und die Expert:innenschaft der jeweilig Betroffenen anzuerkennen. Ziel der Pilotstudie war, anhand von westlich geprägten traumasensiblen und -pädagogischen Konzepten und Methoden zu untersuchen, ob diese Zugänge international Aufmerksamkeit und Anwendung finden (Hörack 2023). Im Weiteren soll das entwickelte Messinstrument als Ausgangspunkt für eine vertiefende Untersuchung mit Berücksichtigung von lokal kulturell geprägten traumasensiblen Zugängen dienen, um so einen Beitrag zur Weiterentwicklung der Anerkennung von Trauma, Bewältigung und Prävention in verschiedenen kulturellen Kontexten sowie der internationalen Entwicklungsarbeit zu leisten.
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