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Die häufig an der Waldorfpädagogik geübte Kritik, sie orientiere sich in ihren entwicklungspsychologischen Annahmen eher an Rudolf Steiner als an der wissenschaftlichen Psychologie, wird zum Anlass einer kritischen Analyse entwicklungspsychologischer Theorien und Konjunkturen genommen. Sie zeigt, dass es so etwas wie einen "Stand der Entwicklungspsychologie" nicht gibt und nicht geben kann, an dem sich die Waldorfpädagogik problemlos orientieren kann. Es könnte vielmehr auch in heuristischer Hinsicht hilfreich für die Theoriebildung in der akademischen Psychologie sein, sich mit bestimmten Grundgedanken jener dreigliedrigen und integrativen Entwicklungslehre zu befassen, die eine wesentliche Funktion für die Waldorfpädagogik hat.
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