Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Im Beitrag werden in historiographischer Perspektive Bewerbungsschreiben von Lehrkräften analysiert, die sich im Frühjahr 1970 auf die sogenannte „Aufbaukommission“ der Laborschule Bielefeld bewarben. Unter Bezugnahme auf Rahel Jaeggis Konzept der immanenten Kritik wird dabei exemplarisch untersucht, wie Schulkritik speziell von reformwilligen Lehrkräften zu Beginn der 1970er Jahre formuliert und begründet wurde. In diesem Zusammenhang wird einerseits das Potential des Versuchs herausgearbeitet, Lehrkräfte gezielt als „immanente Kritiker“ in Prozesse der Bildungsreform einzubinden, während andererseits auf die diversen Schwierigkeiten hingewiesen wird, die mit der praktischen Umsetzung eines ebensolchen Anspruchs verbunden sein können.
Inhalte werden geladen ...
Inhalte werden geladen ...