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Dieser konzeptionelle Beitrag nimmt die Zeitkategorie als Dimension sozialer Ungleichheit in den Blick und stellt ihre Bedeutung für Ungleichheitsforschung heraus. Ausgehend von Perspektiven einer sozialwissenschaftlichen Kindheitsforschung und im Anschluss an zeitsoziologische und machtanalytische Zugänge wird der Fokus auf temporale Machtverhältnisse und Zeitkonflikte im Elementar- und Primarbereich gelenkt. Ziel ist es, die (Re-)Produktion temporaler Ungleichheiten in Kindertagesstätte und Grundschule in Bezug auf machttheoretische Annahmen zu untersuchen, indem Machtgefälle, machtasymmetrische Positionierungen sowie zeitbezogene Ermächtigungen seitens der Kinder diskutiert werden. Abschließend werden die Erkenntnisse adultismuskritisch reflektiert und gerechtigkeitstheoretisch eingeordnet.
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