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Der Beitrag widmet sich mittels einer (auto-)ethnographischen Organisationsforschung der Gründung eines organisationsübergreifenden Bündnisses, mit dem Jugendarbeiter:innen gegen eine prekarisierende Fördermittelkürzung in einem kommunalen Feld der Jugendarbeit protestieren. Dazu wird Prekarität mit Butler als ein performativer Effekt wohlfahrtsstaatlicher Regulierungen betrachtet und mit Bourdieu um ein feldtheoretisches (Organisations-)Verständnis erweitert. Daraus ergibt sich eine Perspektive, welche den Prekaritätsprotest als durch organisationale Praxen mit hervorgebracht fokussiert, jedoch explizit die diesen Praxen zugrundeliegenden (Feld-)Strukturen auf organisationaler sowie kommunaler Ebene analytisch mitdenkt.
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