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Wenn Kinder keine Lautsprache entwickeln, ist eine frühzeitige Versorgung mit alternativen Kommunikationsmitteln der Unterstützten Kommunikation (UK) zentral, um ihnen Verständigung und soziale Teilhabe zu ermöglichen. In inklusiven vorschulischen Settings gewinnt UK zunehmend an Bedeutung. Dennoch ist wenig darüber bekannt, wie sich der Einsatz alternativer Ausdrucksmittel auf die alltäglichen Peer-Interaktionen unterstützt kommunizierender Kinder im Vorschulalter auswirkt. Um diesem Aspekt nachzugehen, wurde im Rahmen einer Masterarbeit eine Fallstudie in einer inklusiven Kita durchgeführt. Im Zentrum der teilnehmenden Beobachtung standen die Peer-Interaktionen eines Jungen, Jakob, der mit einer elektronischen Kommunikationshilfe (Talker) kommuniziert. Die Ergebnisse zeigen, dass in den Interaktionen weniger die Beeinträchtigung oder die bloße Nutzung alternativer Kommunikationsmittel im Vordergrund stehen, sondern die Frage, ob das Kind aus Sicht der Peers als spielfähiges Mitglied der Kindergruppe gelten kann. Entscheidend für die soziale Teilhabe könnte damit nicht die Kommunikation mit alternativen Ausdrucksmitteln an sich sein, sondern die von den Peers wahrgenommene Eignung als Spielpartner:in und die Fähigkeit, Routinen und Regeln der Peer-Kultur mitzutragen.
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