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Die psychiatrische Pflege erfüllt in vielen Kliniken ein Doppelmandat. Einerseits unterstützt sie Menschen mit psychischen Gesundheitsproblemen bei ihren individuellen Zielen nach Lebensqualität und Wohlbefinden, und andererseits übernimmt sie eine regulierende Funktion, die bis zur Durchführung von Sicherungs- und Zwangsmaßnahmen reicht. Dabei kommen formale und informelle Formen von Zwang zu Anwendung. Mit dem vorliegenden Beitrag sollen fachliche und ethische Herausforderungen, die aus dieser Doppelfunktion resultieren, beleuchtet und mögliche Lösungswege zum Umgang mit widersprüchlichen ethischen Anforderungen aufgezeigt werden.
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