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Der Ansatz des Ableism bietet die Möglichkeit Themenstellungen im Kontext inklusiver Bil-dungsprozesse mit einer kritischen Perspektive zu betrachten. Im Zentrum stehen hierbei nicht-thematisierte Normalitäten und verbunden damit Fähigkeitserwartungen sowie deren Einbindung in gesellschaftliche Machtverhältnisse. Im Beitrag wird diese Perspektive auf die sonderpädagogische Wissensproduktion zum Thema ADHS angewendet. Es wird ge-fragt, wie im sonderpädagogischen Fachdiskurs ein ‚ableist divide’ ausgebildet wird und welche Fähigkeitserwartungen diesem zugrunde liegen. Dabei wird das Konzept der ‚Normalschüler*in’ rekonstruiert und gezeigt, dass dieses als Basis-Annahme für die Konzeption von ‚nicht-normalen’ und ‚unfähigen’ Verhaltensweisen benötigt wird.
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