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Der Beitrag betrachtet digital mediatisierte Wandlungsprozesse von Schule und Unterricht. Es wird die These vertreten, dass Entwicklungen wie Digitalisierungsprozesse auf die Variabilität operativer Modi der funktionalen Strukturen der schulischen (Interaktions-)Situation verweisen. Zur Explikation dieser These werden zunächst Befunde zu Schule und Unterricht im Anspruch von Digitalisierung diskutiert. Anschließend werden die Konzepte „sozialer Figurationen“, „Mediatisierung“ und „Formmigration“ anhand der Analyse zweier Fallbeispiele schulischen Einsatzes digitaler Medien empirisch gewendet. Der Kernbefund einer Spannung von medienformativer Dynamik und schulisch-sinnstruktureller Statik lässt es zu, von einer ‚Verschulung‘ medialer Artefakte und ihrer Affordanzen zu sprechen. Abschließend wird die Relation des vorgeschlagenen Zugriffs zu allgemeinen Theoretisierungen von Schule, insbesondere anhand ihrer „Enkulturationsfunktion“, diskutiert.
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