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Der Beitrag untersucht anhand qualitativer Interviews, wie werdende Mütter ihre Smartphone-Nutzung wahrnehmen, bewerten und gestalten. Im Zentrum stehen symbolische Grenzziehungen sowie Fragen kultureller Legitimität und sozialer Positionierung. Die Inhaltsanalyse nach Früh (2015) zeigt, dass der Umgang mit dem digitalen Endgerät soziale Unterschiede sowohl zwischen kulturell privilegierten und weniger privilegierten Gruppen als auch entlang normativer Vorstellungen von Mutterschaft reproduziert und legitimiert. Aus zeitdiagnostischer Perspektive wird deutlich, dass die Smartphone-Nutzung nicht nur neue Formen der Alltagsorganisation und Selbstvergewisserung ermöglicht, sondern zugleich als Mittel sozialer Distinktion und Disziplinierung fungiert.
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