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Einen Zwischenruf, sich in der Jugendarbeit nicht nur auf akademische Orientierungen zu verlassen, die zu Abstraktionen neigen, sondern sich auch lebensweltnahe Kompetenzen zu erhalten und diese gezielt zu pflegen, formuliert Rainer Meerkamp im Beitrag. Mit einer Reihe einschlägiger Zitate nimmt er dabei u.a. auf die Lebensklugheit eines klassischen Autors Bezug: auf die Johann Wolfgang von Goethes. Der Autor spürt auch weiteren Quellen alltagspraktischer Klugheit nach, die er für Praktiker und Praktikerinnen in der Jugendarbeit empfehlen möchte; er beschreibt Jugendarbeit als positiv-funktionale „Handwerkskunst“, die Fallen des Abstrahierens umgeht und die Rolle der Klugheit im sozialen Alltagsleben der Jugendarbeit hervorhebt. Der Zwischenruf des Autors ist als essayistischer Gegenpol, nicht aber als Ersatz für ein Studium der Sozialarbeit oder Sozialpädagogik zu verstehen. \n
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