Zeitschrift für Diskursforschung/ Journal for Discourse Studies

Das Lesedispositiv und seine Medien. Auditive Aneignungsstrategien und die Konstitution von Dis/ability

Zusammenfassung

Ausgehend von zwei qualitativen Studien wird eine kritische Perspektive auf Konzeptualisierungen des Lesens entfaltet. Über die Kontrastierung und Dialogisierung unterschiedlicher Lektürepraktiken werden verschiedene Subjektivierungsweisen im Kontext von Dis/ability rekonstruiert. Wesentlich hierbei sind die angeeigneten Medien der Schwarzschrift, der Punktschrift sowie des Screenreaders. Die dispositivanalytische Forschungsperspektive ermöglicht es, diese heterogenen Elemente systematisch zusammenzudenken. Erkennbar wird ein Wahrheitsspiel um die kulturell prämierte, aber nicht allen sinnlichen Aneignungsweisen gleichermaßen zugestandene Eigenleistung in der Dekodierungspraxis der Medien. Ergebnis ist die Differenzkonstruktion von visuellen, haptischen und auditiven Lesepraktiken.

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Beitrag
Das Lesedispositiv und seine Medien. Auditive Aneignungsstrategien und die Konstitution von Dis/ability
Zeitschrift für Diskursforschung (ISSN 2195-867X), Ausgabe 1, Jahr 2024, Seite 35 - 58

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Titel

Das Lesedispositiv und seine Medien. Auditive Aneignungsstrategien und die Konstitution von Dis/ability

Zeitschrift

Zeitschrift für Diskursforschung (ISSN 2195-867X), Ausgabe 1, Jahr 2024, Seite 35 - 58

DOI

10.3262/ZFD2401035

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Print ISSN

2195-867X

Verlag

Beltz Juventa

Autoren

Miklas Schulz

Schlagwörter