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Vielen psychischen Problemen liegt im Kern ein vermeidender Umgang mit bestimmten Erlebnisweisen zugrunde. Sehr offensichtlich ist dies bei Angst-, Zwangs- und Traumafolgestörungen. Aber auch etwa bei Depressionen, Substanzabhängigkeit, somatoformen Störungen und Persönlichkeitsstörungen spielt das Bestreben, Kontrolle über schwierige Gedanken, Gefühle, Erinnerungen oder körperliche Empfindungen zu erringen, eine entscheidende Rolle – trotz der hohen Kosten hinsichtlich der Lebensqualität, die oft damit verbunden sind.
Im praxisorientierten Vortrag von Matthias Wengenroth werden zentrale ACT-Konzepte und -Strategien vorgestellt, die geeignet sind, dysfunktionale Erlebnisvermeidung und damit verbundene Stagnation und Rigidität aufzuweichen. Auf diese Weise wird der Boden bereitet für die Anwendung weiterer psychotherapeutischer Techniken – oder dafür, dass die Patient:innen wieder vom Leben selbst lernen, was sie zum Leben brauchen.
Passender Buchtitel zum Webinar:
Um ein erfülltes und glückliches Leben zu führen, ist es nicht notwendig, schwierige Gedanken und Gefühle zu vermeiden oder zu verändern. Stattdessen ist es sinnvoll, diese als genau das zu betrachten, was sie sind: nämlich lediglich Gedanken und Gefühle – von denen man sich nicht bestimmen lassen muss. Wie man ein solches Vorgehen im eigenen Leben umsetzen kann und sein Handeln nach persönlichen Werten und Zielen ausrichtet, lernen Patienten in einer Therapie nach dem ACT-Ansatz.
Ein akzeptierender Umgang mit sich selbst und ein werteorientiertes Leben sind die Ziele der Akzeptanz- und Commitmenttherapie. Anstatt schwierige Gedanken und Gefühle zu vermeiden, sollen diese als das betrachtet werden, was sie sind – nämlich lediglich Gedanken und Gefühle, von denen man sich nicht bestimmen lassen muss.
In der zweiten Auflage verarbeitet Matthias Wengenroth zahlreiche neue Anstöße für die Anwendung von ACT.