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Die ICD-11 wurde 2019 von der WHO verabschiedet und trat am 1.1.2022 weltweit in Kraft. Die Zahl der Störungsbilder im Kapitel 06, „Psychische Störungen, Verhaltensstörungen oder neuronale Entwicklungsstörungen“, hat sich deutlich erhöht, in Aufbau und Struktur unterscheidet sich die ICD-11 stark von der Vorgängerversion. Völlig erneuert wurde das Konzept der Persönlichkeitsstörungen.
Ziel des ersten Teils ist ein ausführlicher Überblick über die wichtigsten Störungen. Im Vordergrund stehen die Entwicklungsstörungen mit ADHS und Autismus, affektive Störungen, Angststörungen, Zwangs- und verwandte Störungen, Störungen im Zusammenhang mit Stress (zum Beispiel posttraumatische Belastungsstörung (PTBS), komplexe posttraumatische Belastungsstörung etc.), dissoziative Störungen, Suchtstörungen, Körperstressstörungen und Essstörungen.
Zudem werden völlig neu aufgenommene Störungsbilder dargestellt wie Computerspielsucht, die komplexe posttraumatische Belastungsstörung, anhaltende Trauerstörung, pathologisches Horten, olfaktorische Referenzstörung, vermeidend-restriktive Ernährungsstörung und die Körperintegritätsidentitätsstörung (BIID).
Das Kapitel Persönlichkeitsstörungen wird im zweiten Teil am 13. Mai ausführlich vorgestellt.